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  Liebe Bürgerinnen und Bürger der Wüste,

seit 1984 besteht der Bürgerverein Wüste, Osnabrück, e.V..  Aufgabe des Vereins ist es, die Lebens- und Wohnqualität im Stadtteil Wüste zu erhalten und zu verbessern.

Aufgabenbereiche sind im Wesentlichen Umwelt-und Naturschutz, Infrastruktur und Verkehrsplanung, Kunst und Kultur sowie die Pflege des Gemeinschaftsgedankens. Parteipolitisch und konfessionell ist der Bürgerverein unabhängig und neutral.

Jedes Vereinsmitglied kann im Verein seine Probleme oder Sorgen, die von allgemeinem Interesse sind, vortragen. Anregungen und Wünsche werden vom Vorstand gerne entgegengenommen und entsprechend umgesetzt.

Der Bürgerverein Wüste ist auch auf kommunalpolitischer Ebene aktiv. Er stellt ein Bindeglied zu Stadtrat und Stadtverwaltung dar und engagiert sich im Bürgerforum Wüste/Kalkhügel. Auf diesen Seiten werden der Zweck des Vereins und seine bisherigen Tätigkeiten beschrieben. Wenn Ihnen diese Vereinsmerkmale zusagen, werden Sie Mitglied. Sie sind herzlich willkommen.

Mit freundlichen Grüßen
   Dieter Blessing

Veranstaltungen

Veranstaltungen 2015
Die Wüste
Der Pappelsee, zentraler See mit Rundweg, der nach dem Gründer des Bürgervereins Wüste Prof. Dr. Karl-Heinz Müller benannt wurde.Im allgemeinen Sprachgebrauch verbindet man mit dem Wort "Wüste" die riesigen Trockengebiete rund um den Globus. Doch in unseren nördlichen Breiten bezeichnet man besonders wasserreiche Gebiete als Einöde oder als Wüste.

Für die Entstehung des Osnabrücker Stadtteils Wüste war die Tallage zwischen Hörnerbruch und Westerberg ausschlaggebend. Diese Niederung wurde von vielen Flussläufen durchzogen und war ein großflächiger Quellsumpf, eben eine Wüste.

Das Gebiet konnte früher nur als Weideland genutzt werden. Erste Ansätze zur Entwässerung ließen Ende des 19. Jahrhunderts eine gärtnerische Nutzung der Wüste zu. Es folgte eine Bebauung in Randgebieten. Den Durchbruch für die endgültige bauliche Erschließung brachte der Ausbau des Pappelgrabens am Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Parallel zur fortschreitenden Bebauung errichtete die Stadt Osnabrück später Regenrückhaltebecken und baute am früheren Stadtrand die „Alte Landwehr“ aus.

Durch naturnahe Gestaltung entstanden in begrenztem Umfang neue Feuchtgebiete. Für die Bürger der Wüste entstanden attraktive Naherholungszonen.

Der Stadtteil entwickelte sich von der Einöde zum bevorzugten Wohngebiet mit intakter Infrastruktur. Nur der Name "Wüste" blieb.